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Wichtigste Merkmale – daʒ sint diu houbetdinc
- Modellname: Zorya
- Typ: Slawische Schläfenringe
- Farbton: Goldfarben
- Material: Messing
- Größe: 1,1 x 2,4 cm
- Gewicht: 2,0 g
- Anzahl: 1 Stück
- Herstellung: Handarbeit aus Nepal nach alten traditionellen Handwerkstechniken – mit Liebe zum Detail gefertigt. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat und zeugt von echtem Kunsthandwerk, das sich über Jahrhunderte entwickelt hat.
- Verwendung: Als Kopfschmuck nahe der Schläfen – am Band, an der Kopfbedeckung oder in die Haartracht eingearbeitet (Lieferumfang: 1 Paar / 2 Stück).
- Zielgruppe: Für alle, die slawisch inspirierte Darstellung stimmig abrunden möchten – besonders für Mittelaltermarkt, LARP und Reenactment.
Material – gewantwolle unde stouf
Messing wirkt warm und dezent. Als Kopfschmuck ist das ideal: sichtbar, aber nicht grell – und gut kombinierbar mit Textilbändern, Leinenhauben und Lederdetails.
Beschreibung – daʒ mære vom gewant
Die Schläfenringe „Zorya“ sind genau das Detail, das eine Darstellung „fertig“ macht. Sie sind klein, leicht und lassen sich flexibel befestigen – am Band, an einer Kopfbedeckung oder direkt in die Frisur integriert. Das Ergebnis wirkt historisch inspiriert, ohne verkleidet zu wirken.
Anlässe – schœne und wol gekleit zou hôchgezîten
Slawische Settings im Reenactment, LARP und auf Märkten – außerdem für Fotos und Bühne, wenn Kopfschmuck aus der Nähe überzeugen soll.
Geschichtliches – histôrje von diu verganclich zîten
Schläfenringe (engl. „temple rings“) sind in der Forschung als typisches Element mittelalterlicher Frauentracht in slawischen Regionen gut bekannt. Sie wurden nicht als Ohrringe im modernen Sinn getragen, sondern am Kopf – nahe der Schläfen – häufig an Bändern oder Kopfbedeckungen befestigt oder in Haartrachten integriert. Archäologisch ist das besonders greifbar, weil Schläfenringe in Gräbern oft im Kopfbereich gefunden werden und dadurch Rückschlüsse auf die Trageweise möglich sind.
Es gibt zahlreiche Formen und regionale Varianten, darunter einfache Ringe bis zu S-förmigen Ausprägungen. Fachstudien und datierte Kontexte zeigen, dass bestimmte Typen zeitlich recht gut einzuordnen sind (zum Beispiel S-förmige Varianten in mitteleuropäischen Kontexten des 10.–11. Jahrhunderts). Für eine Darstellung ist das ideal: Schläfenringe sind kein „Fantasy-Schmuck“, sondern ein historisch belegtes Trachtelement, das sofort eine klare kulturelle Richtung im Outfit setzt.








